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Eine Entschädigung wegen nicht rechtmäßiger Videoüberwachung am Arbeitsplatz kommt
nur in Betracht, wenn sie zu einer schweren Persönlichkeitsrechtsverletzung geführt hat.So entschied es das Landesarbeitsgericht (LAG) Mecklenburg-Vorpommern. Ob eine so schwerwiegende
Verletzung des Persönlichkeitsrechts vorliegt, dass die Zahlung einer Geldentschädigung
erforderlich ist, kann nach Ansicht der Richter nur aufgrund der gesamten Umstände des
jeweiligen Einzelfalls beurteilt werden. Hierbei sind im Rahmen der gebotenen Gesamtwürdigung
insbesondere die Bedeutung und Tragweite des Eingriffs, ferner der Anlass und die
Beweggründe des Handelnden sowie der Grad des Verschuldens zu berücksichtigen. Wichtige
Anhaltspunkte für das für die Entschädigung maßgebende erhebliche Ausmaß der Verletzung
des Persönlichkeitsrechts ergeben sich aus Art und Ausmaß der Verfehlung der Vorgaben des
Bundesdatenschutzgesetzes.

QUELLE: LAG Mecklenburg-Vorpommern, Urteil vom 24.5.2019, 2 Sa 214/18, Abruf-Nr. 211528 unter www.iww.de.

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Arbeitsrecht

 

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Entschädigung Videoüberwachung am Arbeitsplatz